Anfang des Jahres schon an den Sommerurlaub denken?

Die Reiseanbieter locken Urlauber mit kräftigen Frühbucher-Rabatten. Wer weit im Voraus bucht, zahlt weniger – stimmt das wirklich und warum? Gibt es noch andere Vorteile oder gar Nachteile?

Wir haben bei einer Familienreise-Expertin nachgefragt. Melanie Mohi, persönliche Reiseberaterin für Familien bei MOHI Travel aus Dachau, verrät uns mehr zum Thema:

Frühbucher-Angebote bringen Anbieter und Urlaubssuchende zusammen – eine Win-Win-Situation für beide Seiten, und zwar aus folgenden Gründen:

Wenn der Kunde ins Reisebüro geht, möchte er möglichst günstig einen schönen Urlaub buchen. Wenn der Reiseveranstalter (also TUI, FTI, Neckermann und Co.) seine Pauschalangebote zusammenstellt, kauft er Flug- und Zimmerkontingente sowie Mietwagen etc. ein und hofft, diese Kapazitäten auch weiterzuverkaufen bzw. auszulasten.

Der größte Vorteil aus Sicht des Reisenden: Er spart ordentlich Geld (ca. 15-35 %), wenn er sich schon mehrere Monate vor der Sommer-Hochsaison auf eine Urlaubsreise festlegt.

Der Vorteil für den Reiseveranstalter: Er hat Planungssicherheit, wenn er schon frühzeitig viele Reisen verkauft. So kann er z. B. für stark nachgefragte Zielgebiete versuchen, weitere Flüge einzukaufen oder aber bei nachfrageschwachen Ländern Kontingente zurückzugeben.

Bei vielen Reiseanbietern gilt der Großteil der Ermäßigungen für Buchungen bis Ende Februar. Doch auch im März und April kann es noch preislich attraktive Angebote geben.

Für Familien mit Schulkindern sind Frühbucher-Angebote besonders sinnvoll, denn sie sind an die Schulferien gebunden. Wenn sich Ferienzeiten in fünf Bundesländern überschneiden, dazu noch die Familien in den Urlaubsländern auch Ferien haben, dann wird das Angebot auf jeden Fall knapp. Familien sollten daher möglichst frühzeitig buchen.

Grundsätzlich gilt: Je länger im Voraus gebucht wird, umso höher die Ermäßigung und umso größer die Auswahl. Denn gerade Familien mit kleinen Kindern oder Babys benötigen „humane“ Flugzeiten ohne lästige Umsteigeverbindungen. Diese Non-Stop-Flüge sind daher besonders begehrt und werden zuerst gebucht. Wer dann Last Minute versucht, noch einen guten Flug für mehrere Personen zu finden, wird oft ziemlich enttäuscht. Mitten in der Nacht an irgendeinem Flughafen auf seinen Anschluss Flug zu warten, ist dann folglich die Konsequenz des späten Buchens. Das gleiche gilt für Familienzimmer in Hotels oder Appartements mit einem oder mehreren separaten Schlafzimmern. Das Angebot ist nicht unendlich und wenn im gewünschten Traumhotel alle Familienzimmer bereits ausgebucht sind, ebenso wie die begehrten Meerblick-Zimmer, dann bleibt einem nichts anders übrig, als sich in ein Doppelzimmer zu „quetschen“ – sofern der Hotelier das überhaupt erlaubt. Denn oftmals sind 2 Erwachsene und 2 Kleinkinder schon eine „Überbelegung“, die nicht akzeptiert wird, auch wenn man versichert, die Kinder schlafen doch eh noch im Elternbett. Wer gerne mit dem Mietwagen das Urlaubsziel erkundet, sollte mit der Buchung ebenso wenig lange warten. Gerade auf den beliebten Urlaubsinseln, wie z. B. Mallorca oder Sardinien, kann es schon mal zu Engpässen für größere, familientaugliche Autos kommen.

Übrigens sollten nicht nur klassische Pauschalreisen so weit wie möglich im Voraus gebucht werden,  auch eine charmante Finca, ein kleines Boutiquehotel oder ein Platz auf einer Rundreise sollten rechtzeitig gesichert werden, ganz zu schweigen von der Familienkabine auf einem Kreuzfahrtschiff oder der Skihütte in den Bergen über Weihnachten und Silvester.

Natürlich gibt es auch Gründe, warum man sich nicht schon Monate im Voraus für einen Urlaub entscheiden mag. Da wäre die Familienplanung, der Zeitarbeitsvertrag oder ein angestrebter Jobwechsel. Hinzu kommt manchmal die Unsicherheit über die politische oder wirtschaftliche Lage des Urlaubslandes. Hier ist eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung sehr sinnvoll. Denn bei einem guten Anbieter deckt die Versicherung nicht nur den akuten Krankheitsfall ab, sondern auch den Jobverlust oder die Erkrankung eines nicht mitreisenden Angehörigen, um den man sich plötzlich kümmern muss und vieles mehr. Wer seine Reise bei einem deutschen Veranstalter gebucht hat, aber die Sicherheit im Zielgebiet, zum Beispiel durch Unruhen oder durch einen Vulkanausbruch, plötzlich nicht mehr gewährleistet werden kann, dem wird in der Regel eine Alternative angeboten. Somit werden Risiken, die eine monatelang vor der Abreise getätigte Buchung gegebenenfalls mit sich bringt, doch recht überschaubar. Und: man hat länger etwas von der Vorfreude auf einen rundum perfekt geplanten Urlaub!

Wenn Ihr keine Zeit oder Lust habt, stundenlang Urlaubsangebote zu vergleichen, dann kontaktiert doch Frau Melanie Mohi, die persönliche Reiseberaterin für Urlaub mit Baby & Kind:www.mohi-travel.de, info [at] mohi-travel [dot] de, Tel: 08131-16 306 88.

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